Abendsonne an der Elbe

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(c) Lilly Barthel, „o.T.“ 2016
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Keine Buch-Rezension

Immer wieder ist es für mich horizonterweiternd, mir Fotografien anderer Fotografen zu betrachten. Erst recht, wenn ich diese als gebundene Ausgabe in aller Seelenruhe vor mir in den Händen halten kann. So ergeht es mir zur Zeit mit dem Fotobuch „Beyond Vanity – Jenseits von Eitelkeit“ des Hamburger Fotografen Rüdiger Beckmann (hier verlinkt zu seiner Homepage Pixelwelten). Menschenbilder aus 12 Jahren Schaffenszeit, abgerundet mit ausgesprochen persönlichen Begleittexten über sein fotografisches Tun.

Als selbst Fotografierende stürzen meine Gedanken beim Lesen des Buches durcheinander: wie herrlich ist es, die eigenen fotografischen Bedürfnisse immer wieder frei zu hinterfragen. Da auch ich zumeist Menschen abbilde, denke ich automatisch über die Beziehung zu meinen Modellen nach. Teils schon beantwortet, teils noch unbeantwortet entwickelten sich Fragen in meinem Kopf – wobei ich hier keinen Vollständigkeitsanspruch erhebe.

Wieviel bedeutet mir als Fotografierende die Beziehung zum Modell; wieviel Vertrauensbildung während des Fotografierens ist nötig; wieviel Nähe möchte ich zum Modell aufbauen, wieviel Distanz halten? Wieviel Vertrauen ist das Modell bereit zu geben?

Los geht’s

Dies sind meine ersten Schritte zur neuen WEB-Visitenkarte …

Mit Musik im Ohr funktionierte das Ausprobieren von „WordPress.com“ gleich etwas leichter. Die Menüs sind gesetzt. Die ersten Gedanken sind nun formuliert. Eine Galerie wird in den nächsten Tagen mit Fotos gefüllt. Doch im Großen und Ganzen wird diese Internet-Präsenz minimalistisch und unkompliziert bleiben – so unkompliziert, wie ich es mit dem Fotografieren selbst halte.