Mobiles Fotoequipment – kleines Raumwunder (Textkorrektur)

Ohne es gestern bemerkt zu haben, ist mir mein zweiter Textabsatz abhanden gekommen. Hier nun mit Ergänzung:

In diesem Blogbeitrag möchte ich euch gern mein mobiles und zugleich minimales Shooting-Equipment vorstellen. Wie ich es selbst schon im Gespräch mit anderen Hobby- oder autodidaktischen Fotografen erfahren habe, denken nicht wenige, dass eine umfassende Ausstattung an Blitzgeräten, Objektiven, Hintergründen, ect., die Wertigkeit der eigenen Fotografie nach oben heben. Mir genügt zur Zeit meine minimale Ausstattung. Ein Blitz, ein Falthintergrund, ein schwarzes Baumwolltuch, optional ein Aufheller, dazu mein Kamerastativ. Samt meiner Kamera habe ich zumeist nur 2 Objektive in der Tasche.

Da ich über kein eigenes Studio verfüge, habe ich mir in meiner kleinen 2-Raum-Wohnung die Möglichkeit geschaffen, eine mobile Wohnzimmer-Foto-Ecke einzurichten. (Diese nutze ich vor allem gern für Selbstportraits.) Mein pfiffiger Lebensgefährte hat mir zur federleichten Bewegung meines massiven Esstisches, zwei kleine Rollen an 2 Beine meines Esstisches gezimmert. Die gegenüberliegenden verfügen nun über 2 Plastikfüße, um den Höhenunterschied auszugleichen. Wenn man’s nicht weiß, sieht man es gar nicht. Noch die Stühle beiseite; nun packe ich mein Fotoequipment aus.

tischbein
Mein Esstisch, an 2 Tischbeinen befindet sich je 1 praktisches Rädchen an der kurzen Seite

Nicht bei jedem Foto ist meine (zumindest weiße) Raufaser-Tapete von Vorteil. Seit einiger Zeit bin ich stolze Besitzerin eines Falthintergrundes (1,45 x 2,00 Meter) – eine Seite hellgrau, die andere grün. Dieser lehnt mühelos ohne irgendeine zusätzliche Befestigung an der Wand. Nicht einmal den dahinter hängenden Bilderrahmen muss ich abnehmen. Außerdem lässt sich ebenso kinderleicht ein schwarzes Baumwolltuch (ca. 2,00 x 5,00 Meter) mit Plastikklemmen daran befestigen.

falthintergrund_mit_baumwolltuch
Falthintergrund an die Wandgelehnt – das Baumwolltuch mit Klemmen befestigt

Ich habe gerade noch einmal nachgemessen: über 4,60 Meter Raumtiefe verfüge ich im Wohnzimmer. Mit meinem Lieblings-Portrait-Objektiv lassen sich hier bis zur sitzenden Modell-Pose variantenreiche Ideen umsetzen.

Von Vorteil erweist sich auch der Schnitt meiner Wohnung. Um die Bildtiefe erweitern zu können, öffne ich lediglich die Türe zu meinem Schlafzimmer – knappe 1,30 Meter dazu gewonnen. Hier schaffe ich zudem weiteren Platz für meinen kleinen Studioblitz. Für frontales und hochfrontales Licht blitze ich aus dem Schlafzimmer ins Wohnzimmer hinein. Schließlich benötige ich auch bei minimalster Einstellung, 12 Ws, einen gewissen Abstand zum Modell.

Wenn das Shooting beendet ist, verpacke ich alle Gegenstände wieder in ihre originalen oder sich im Laufe der Zeit für praktisch erachteten Taschen. Bis vor Kurzem war mir das Zusammenfalten des Falthintergrundes noch ein Graus! Doch dank dieser wunderbaren Videoanleitung, die ich auf Anhieb umsetzen konnte, ist es auch für mich ein Kinderspiel. https://www.youtube.com/watch?v=2gauPuAj6Lc Vielen Dank an dieser Stelle an NMDK Design!

Das große schwarze Baumwolltuch verstaue ich bewusst „wild geknittert“ im Seemannssack. Denn große geradlinige Faltungen erweisen sich in der Fotonachbearbeitung als ungünstig. In der Summe sind es nicht viele Bauteile. Doch ich bin ehrlich: jeden Tag brauche ich das Auf- und Abbauen meines Equipments nicht!

fotoequipment_in_taschen
Mehr Taschen benötige ich für meine Fotoausrüstung zum Glück nicht! Moment – nur die Kameratasche selbst ist hier nicht dabei.

Naja, mehr oder weniger übersichtlich lassen sich alle Taschen auch in meiner kleinen Wohnung auf und im Kleiderschrank, hinter dem Bücherregal und unter dem Bett verstauen. Doch im Handumdrehen ist alles auch in einem kleineren Auto (in meinem Fall ein Carsharing-Fahrzeug von teilAuto) verräumt, um dann beispielsweise in der Wohnung eines Modells aufgebaut zu werden.

 

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